Sonntag, 3. Oktober 2010

Vaterstolz

Die Welt hat einen neuen und begeisterten Radfahrer!

Mein Sohn kann mit 4 Jahren und 2 Wochen auf seinem Puky-Kinderfahrrad eigenständig seine Welt erfahren.

Ich möchte an dieser Stelle -um Spekulationen vorzubeugen- betonen, dass ich nicht tennis-papa-gleich darauf bestanden habe, dass er das Radfahren lernt. Er weiß, dass Papa viel Rad fährt. Er weiß, dass Papa lieber mit dem Rad als mit dem Auto fährt, er und sein kleiner Bruder sind auch oft selbst im Hänger mit dabei. Natürlich weiß er auch, dass Papa für einen Liegeradhersteller arbeitet. Zum Erstaunen des Besitzers weiß er sogar auch, dass ein Velomobil ein vollverkleidetes Liegedreirad (simpel ausgedrückt, ich bitte für diese didaktische Reduktion um Entschuldigung) ist.

Vielmehr hat er sehr früh ein kleines Laufrädchen bekommen und fährt schon sehr lange damit. Stützräder hatte er zwar an seinem Fahrrad, aber solange sie montiert waren, nahm er lieber das Laufrad. Es schien im schlichtweg praktischer zu sein. Als die Beinlänge groß genug war, kamen die Stützräder ab und ich habe ihm so oft wie möglich das "Große-Jungs-Fahrrad" angeboten. Ohne Zwang, ein reines Angebot. Was soll ich sagen, er nahm es gerne und begeistert an. Genau so begeistert bin ich jetzt...

1 Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch! Ich kann mich noch erinnern, wie stolz ich damals war. Und dann hat der Junge gesagt: Nö, keine Lust mehr. Ich kann's ja - muss ich keinem mehr zeigen ;-) Inzwischen fährt er aber sehr gerne zur Schule und auf Radtouren mit.