Donnerstag, 9. September 2010

Eurobike 2010

Hinter mir liegen lange Tage mit schmerzenden Füßen, überanstrengter Stimme und kurzen Nächten.

Pflichtermin in der Fahrradbranche ist die Eurobike in Friedrichshafen. Ich bin erst am Donnerstag den 02.09. mit dem Zug nachgekommen. Das hieß um 4:00 Uhr aufstehen, um 6 die S-Bahn nach Frankfurt nehmen und um 6:50 Uhr den einen und später den anderen ICE nehmen, in die Regionalbahn umsteigen, in den Shuttlebus umsteigen und überhaupt und sowieso...

Ankunft 11:00 Uhr, Umziehen und hinein ins Getümmel. Die ersten zwei Tage waren nur Fachbesucher zugegen. Alle waren sehr interessiert und es ergaben sich gute Gespräche. Die Spezi war anstrengender.

Samstag war Völkerwanderung Publikumstag. Voller, voller...Hilfe!!! Ich war draussen an unserem Zelt. Dirt-Bahn fast nebenan, stampfende House-Musik überall. Hunger, Füße aua (irgendwie meldete sich morgens die zweite Zehe rechts mit Schmerz ohne erkennbare Ursache)... hilft ja nix, weiter. Nach 18:30 Uhr teamweites Motivations-Radler am Stand, Abbau, Verpacken, Einladen, Abfahren. Totes Rind mit Rösti im Steakhouse, die Geschäftsführung hatte geladen, vielen Dank. War ein netter Ausklang. Sonntag Heimfahrt im 7,5-Tonner, ganz in Ruhe. Um 16:00 Uhr in eigenen 4 Wänden, Ruhe, Stille, Bett.

Fazit:
Stand top, nur schwer
Kollegen top
Besucher top (0,5% nicht-top, statistisches Rauschen)
Futter top
Party am Freitag top, Band okay, Bier...eins zuviel

Achso, ich habe von dem Rest der Messe nicht viel gesehen und schon gar keine Fotos gemacht. Darüber können andere mehr berichten. Was ich aber genossen habe, war der Anblick gleich nach Ankunft am Bahnhof...


Richtig, der Aasee....nur, was sind das für Berge da am Horizont?!