Ich hatte mir über Ostern erlaubt, mir eine kleine Auszeit zu gönnen und bin mit der Liebsten und den Kindern an die Ostsee, genauer nach Rostock gefahren, wo wir bei der Schwester der Liebsten untergekommen sind.
Die Fahrt war lang. Ich muss zugeben, dass ich solche langen Strecken nicht gewöhnt sind. Um Staus zu vermeiden, sind wir Karfreitag schon um 04:30 Uhr gestartet.
Den restlichen halben Karfreitag haben wir mit Entspannen in der Wohnung verstreichen lassen, am Samstag sind wir bei schönstem Sonnenschein durch Warnemünde getrappelt.





Den Ostersonntag sind wir erst rüber nach Rügen gefahren, wo wir uns trotz Mistwetter ein bisschen von Binz und viel von Prora angesehen haben.



Ich finde Prora hochgradig beeindruckend, nicht was die Ideologie dahinter angeht, sondern die Ausdehnung und die logistische Meisterleistung, die einem solchen Bauvorhaben zugrunde liegt. Wie auch bei Wikipedia und anderen Quellen angegeben ist, ist der Komplex ca. 5 km lang.
Nachdem wir aber alle durch Nieselregen und Wind etwas nass und ordentlich ausgekühlt waren, mussten wir uns mit besonderer Rücksicht auf den Mausebären dazu entschliessen, den Rügen-Besuch abzubrechen. Statt dessen haben wir die Eltern der Liebsten in der Nähe von Greifswald heim aufgesucht.
Am Ostermontag haben wir den Vormittag zum Chillen genutzt und uns Mittags schon wieder auf den Weg in die Heimat machen mussten, um nicht voll in den Rückreiseverkehr zu geraten. Bei Antritt der Fahrt hätten wir mit sieben Staus laut Verkehrsfunk zu rechnen gehabt. Glücklicherweise sind wir aber nur in drei kurze Staus geraten, den vierten haben wir galant umfahren.
Mir haben Warnemünde und das, was ich bisher von Rügen gesehen haben ausgenommen gut gefallen. Leider hat uns diesmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ich bin sicher, dass ich nochmal wiederkommen werde.
Das will bei mir als Freund der Nordsee und besonders der Insel Norderney echt schon was heissen.